Heute sind wir weiter gereist nach Phuket->Khao Lak.
Leider gab es kein Direktflug, daher müssten wir zurück über KL fliegen. Das bedeutet einen ganzen Tag für die Anreise.
Hat sich aber gelohnt, hier ist es einfach viel entspannter.
Wir fühlen uns ANGEKOMMEN.
Als erstes besorgten wir uns noch am Flughafen für 149Baht /~ €4,- eine Simkarte (10 GB/8 Tage)
Grab ist hier teurer als Taxi?
Den Busbahnhof und eine Minibus Verbindung zu suchen war uns zu anstrengend.
Also fuhren wir mit dem Taxi für Staatlich geregelte 1.800 Baht (€50-,) zur 80 km entfernten einfachen Unterkunft in der zweiten Reihe welche wir gestern schon online gebucht hatten um Morgen in aller Ruhe ein geeignetes Hotel für die restlichen Tage zu suchen.
Langkawi hat einen wunderbaren Puderzucker Sandstrand, trotzdem gefällt es uns hier so sehr, es gibt keine Unterkünfte nach unserm Geschmack. Am Strand ist ordentlich was los Jetski, Bananaboot usw.
Die Insel ist Zollfrei und somit sind hier Zigaretten und Bier nur halb so teuer (je 1,- €) Allerdings muss man ein Restaurant, indem man ein Bier zum Essen trinken kann schon suchen, am besten geht das beim Chinesen.
Morgen geht’s noch zum Skywalk und übermorgen nach Thailand.
Nach leckerem Cafe Latte machten wir uns auf den Weg Richtung Penang. Die Fahrt dauerte ca. 1,5 Std., auch das Mautsystem haben wir inzwischen verstanden.
In unserem Hotel Sentral Georgetown könnten wir die Rückgabe unseres Mietwagen klären.
Anschließend besorgten wir uns die Tickets für unsere Weiterfahrt mit der Fähre nach Langkawi.
Nach einem Stadtbummel waren wir noch auf dem Nachtmarkt zum Essen.
Bei schlechtem W-Lan wurde der Blog Tag 8+9 geschrieben, Bilder folgen deshalb später.
Früh morgens sind wir gestartet auf der E59 Richtung Cameron Highlights. Diese Tour am Wochenende zu planen war nicht die beste Idee.
Blechlawinen quälten sich die 69 km „Stopp and Go:die Serpentinen hinauf.
Die eigentlich schöne Landschaft wurde zum Teil duch Betonklötze und Tourieshops verschandelt.
Heerscharen von in Bussen angekarrten kaufwütigen Touristen sowie einheimische Wochenendeausflügler bestimmten das Bild.
Die überall hochgelobten Erdbeeren schmeckten nach nichts.
Ein Großteil der Landschaft ist mit riesigen Gewächshäusern und Folien für den Obst- und Gemüseanbau bedeckt, dafür mussten Wälder gerodet und buchstäblich Berge versetzt werden…..erschreckend!
Immer wieder gab es auch schöne Flecken z.B. das Lakehouse wo wir uns einen Kaffee gegönnt haben. Unterwegs entdeckten wir immer wieder den ein oder anderen sehensweten Landrover, auch fahrbereit.
Wegen des kühlen Klimas fuhren wir ohne AC mit offenem Fenster nach Ipoh. (Rolf mit geröteten „Manta-Arm“ )
Erschreckend waren auch die kurz vor Ipoh auftauchenden gigantischen Steinbrüchre wo anscheinend komplette Berge abgetragen werden.
In Ipoh machten wir uns mit der Rubbellos-Parkordnung vertraut. (5 x 3 Std. / 3 RM =€0,65) Die Verkaufsstellen und die Anleitung hierzu gilt es zu finden. 😏
Schnell fanden wir zentral direkt neben der Moschee ein einfaches Hotel für €17,- wo wir morgens sehr früh vom Muezzin geweckt wurden.
Heute war der Wecker gestellt um möglichst früh am Airport ein Auto mieten zu können. Leider ließ uns Rolf zum nationalen Airport SZB fahren, wo es genau eine (extrem teure) Anmietstation gab.
Nach einer Stunde Warten fuhren wir per Skypark-Links zurück zum KL Sentral (€2,40/pP), von da per KLIA-Ekspres (€12,-/pP) zum internationalen Flughafen.
Nach langer Suche fanden wir endlich die Büros der Autovermieter.
Einwegmiete (wir wollen das Auto in Penang abgeben) ist wohl kurzfristig zu buchen ein Problem, andere Anbieter hatten gar keine Wagen zu vermieten.
Mit mehr Gebühr als geplant, reichlich genervt (vor allem Rolf 😉 ) und einem quarzbraunen Toyota Vios konnten wir uns endlich am frühen Nachmittag auf den Weg in Richtung Cameron Highlands machen.
Durch ein heftiges, tropisches Gewitter lotste uns eine von Grab-Fahrern empfohlene APP: waze (GPS-Echtzeitnavigation).
Unsere Unterkunft (One One 08) fanden wir dank Tipp aus Stefan Looses Reiseführer in Tapah (€19,-)
Ein leckeres Abendessen hier zu finden war kein Problem (Google Maps hat geholfen).
Heute sind wir nach Moskitoverstochner Nacht und leckerem Saft und Café Latte im „The Stolen Cup“ mit Grab zum Busbahnhof gefahren ( zu Grab später mehr) Die Fahrt mit dem Expressbus nach KL kostete uns € 2,16/pP.
Der riesige Busbahnhof hatte Fughafencharakter. Hier haben wir zuerst einmal eine Hotlink-SIM-Karte gekauft (ca. €6,50 für die Karte + 1,8 GB Daten/Woche!)
Als erstes wurde die APP „grab“ runtergeladen, die zuerst nicht funktionierte, uns aber später das ein oder andere Mal weitergeholfen hat.
Mit der KTM-Bahn ging’s so nah wie möglich zum Hotel.
Dort bestellte uns eine nette junge Frau per Grab einen Wagen zum Hotel (ca. €3,-/5-8km).
Unser Hotel war eher ein Hochhaus mit Appartements (mit Küche, Waschtrockner, Bügeleisen und – Brett), incl. Infinitypool, Wellness, Fitness und gigantischem Blick auf die Skyline und die Petronas Towers.
Am Abend ging’s das erste mal mit „unserem“ Grab (€3,-) nach Chinatown zum Abendessen.
Heute verließen wir Singapur und machten uns mit dem Expressbus auf nach Melaka, Malaysia. Eigentlich wollten wir vorher noch unsere Touristcard (MRT-Card) abgeben um die 20 S$D Kaution zurückzuholen, leider öffnete der Schalter erst um 10 h, das war zu knapp, ärgerlich.
Der 30-Personen-Bus war mit nur neun Personen belegt, sodass wir genügen Platz hatten und auch der Grenzübergang nach Malaysia und die Zollabfertigung zügig vorangingen. Nach 3,5 Std. waren wir in Melaka.
Unsere Unterkunft (Wayfarer Guesthouse) hatten wir gleich gefunden. Der junge Mann am Empfang: „Sie kommen aus Bad Krozingen?“….er kannte das tatsächlich, denn er hatte vor einiger Zeit seinen Master in Solarenergie im Freiburger Fraunhofer Institut gemacht und ein Jahr in BK gewohnt, Hammer!!!
Die Highlights von Melaka waren schnell abgehakt, einzig die Nahrungsaufnahme gestaltete sich etwas schwierig, da hier die Bürgersteige am Nachmittag hochgeklappt waren. Später am Abend machten die Buden und Restaurants wieder auf, wir aber hatten den ganzen Tag noch nichts gegessen. Wir fanden aber trotzdem ein nettes Bistro mit halbwegs authentischem asiatischen Essen.
Der Weltkulturerbe-Ort Melaka ist von chinesischen, selfiestickbewaffneten, lauten und rücksichtslosen Tagestouristen überlaufen, die an den mit Ghettoblastern ausgestatteten merkwürdigen Rikschas ihre helle Freude haben, uns gefiel das alles nicht. Der Plan, hier einen Ruhetag einzulegen, wurde schnell geändert, und wir beschlossen am nächsten Tag mit dem Bus nach Kuala Lumpur zu fahren. Ein Grund dafür war auch, dass der ganze Stadtkern (4,5 qkm) zum 1.1.2019 als rauchfrei erklärt wurde…für uns nicht ganz so einfach 😉
Nach einem Dämmerschoppen wurde in der Unterkunft noch fix eine Übernachtungsmöglichkeit in KL gesucht und von Claudia gefunden: und was für eine! Last minute, ein 60 qm Präsidentensuite (€2,- Aufschlag zum normalen Doppelzimmer) mit Vollausstattung, 2 Infinitypools (zwei 8. und 42. Etage) und Jakuzee. Das Ganze für gerade einmal für €70,-/ 2 Personen/ 2 Nächte.
Zuerst sind wir mit der U-Bahn zum Busbahnhof ans andere Ende der Stadt ins arabische Viertel gefahren, weil das mit der Kreditkartenzahlung für den Bus nach Malaysia nicht klappen wollte ☹
Danach gab’s für mich lecker „Fave 5 Lor Mee“(Suppe mit Nudeln, Schwein, Fischhaut und anderem?), für Claudia Sojasprossen im Hawker Center (für Freiburger “ Fressgässle“ auf asiatisch)
Auf der Insel Samosa haben wir das SEA Aquarium besucht.
Weiter ging’s zum Abendessen nach Chinatown, und hier hatten wir ein unglaubliches Chicken Rice beim weltweit einzigen Hawker Stall (Imbissbude) mit Michelin Stern. Sehr lecker, sehr zart.
Dann zurück ins Hotel um den wunden Plattfüßen und Blasen etwas Ruhe zu gönnen. Schon stand der nächste Programmpunkt an: Wieder laufen um die allabendliche Lightshow anzuschauen.
Noch ein letztes Mal drehten wir eine Runde im Infinity Pool.
Nachher müssen noch dir Rucksäcke gepackt werden, denn morgen geht’s früh nach Melaka, Malaysia. Fahrzeit ca. 4 Std.